Freitag, 20. Februar 2009

Abfall vom Glauben im Islam


Vor 20 Jahren sprach Ayatollah Khomeini eine Fatwa gegen Salman Rushdie aus, und zwar aufgrund der Veröffentlichung der "Satanischen Verse". Der Iran hat den sich daraus entwickelten Mordaufruf zwar zurückgenommen, aber die Legitimität dieser Fatwa muss auch unter islamischen Vorzeichen in Zweifel gezogen werden. Diese verdeckt nämlich fast ein Problem, auf das der im Exil lebende Literaturwissenschaftler Abu Zaid aufmerksam macht. Viel schneller werden Menschen der Häresie vedächtigt, m.a.W., dass sie vom islamischen Glauben abgefallen seien (Apostasie), ein Vowurf, der den Autor von "Die Zeichen Gottes" selbst traf.
Mehr im vorliegenden Bericht von Qantara.de

Sonntag, 1. Februar 2009

Monotheismus, Polytheismus und Globalisierung

Sowohl LETRA INTERNACIONAL wie Revista de Occidente
Letra Internacional 101 Invierno 2008
diskutieren Entwicklungen des Glaubens, die zum einen der biblischen Tradition nachgehen: Tres vértices. Fragmentos de una reflexión sobre la tradición bíblica (Winter 2008) und zum andern den Zusammenhang, besonders der westlichen Entwicklung hin zu einer Universalisierung des Glaubens, aber unter dem bezeichnenden Titel: Politeísmo y gloablización (Dezember 2008) ansprechen. Dies sind zwei wichtige Beiträge auch zum Verhältnis von Monotheismus und Polytheismus.