Freitag, 27. Januar 2017

Albert Schweitzer in Günsbach (Elsass) begegnen:

  
Als wäre Albert-Schweitzer (1875-1965) gerade zu seinem geliebten Kanzrain hinaufgegangen … so wirkt es auf die in das Albert-Schweitzer-Museum in Günsbach Eintretenden.
Den Mantel hat er wohl heute nicht mitgenommen ...

Das Wohnhaus Schweitzers im kleinen elsässischen Günsbach bei Colmar vermittelt nicht den Eindruck eines Museums, sondern lässt unmittelbar die große Gestalt des Theologen, Mediziners, Organisten, Urwaldarztes und Friedensnobelpreisträgers wieder lebendig werden. Immerhin sind hier alle seine Briefe archiviert, die private Bibliothek erhalten und seine Utensilien (fast) noch in Gebrauch – ein idealer Ort zum Schauen und Forschen.
In Verbindung mit dem kleinen Afrika-Museum im ehemaligen Schulhaus, in das der Schüler Schweitzer oft genug gegangen war, lohnt dieser Ausflug in das elsässische Dorf, das die globale Verantwortung in vielen religiösen und kulturellen Abschattungen widerspiegelt.



Denkmal auf dem Kanzrain 1969
von Fritz Behn,
einem Schüler Rodins





Hier oben möge ich
- in Stein gehauen -
meine Freunde empfangen;

hier mögen sie meiner gedenken.
Hier ist meine Kulturphilosophie entstanden.
Hier verstand ich Jesus in seiner Zeit.
Hier fühlte ich mich ganz zu Hause.







Offizielle Homepage
der Internationalen Albert-Schweitzer-Vereinigung (AISL)


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