Mittwoch, 30. August 2017

Von Isis und Ischtar bis Maria: Himmelsköniginnen (aktualisiert)

Die Heilige Familie: Horus, Osiris, Isis
Louvre, Paris (Wikipedia)
Isis mit Horus,
Louvre, Paris
(Wikipedia.en)

Der Mittelmeerraum sowie der gesamte Mittlere Osten war bis zum Aufkommen der monothe-istischen
Religionen religiös durch Göttinnen und Götter geprägt.
Diese traten oft als Paar auf.

In Ägypten entwickelte sich sogar eine "Heilige Familie" mit                                                    Isis, Osiris und Horus

Das religiöse Grundmuster ist fast durchgängig die Mondgöttin in Verbindung mit dem Sonnengott. Besonders im Zweistromland und im Mittelmeerraum dominierten die Göttinnen mit ihrer unmittelbaren kosmischen Verbindung zu Mond und Sternen.
Luna mit der Mondsichel -
 Kapitolinische Museen, Rom
(Wikipedia.en)



Babylonisches Ischtar-Tor,
Pergamon-Museum Berlin (Wikipedia)

Die Situation änderte sich langsam um 1000 v. Chr., als durch die eingewanderten [israelitischen] Wüstenstämme sich eine henotheistische/monotheistische Religion neben den anderen Kulten etablierte. Hier entwickelte sich gegen die vorherrschenden kanaänischen Religionen Tendenzen eine von Männerbildern geprägte Religion, die schließlich zu einer scharfen Abgrenzung des Einen-einzigen Gottes gegenüber den anderen Glaubenstraditionen führte. 

Davon berichtet die Bibel z.B. beim Kampf des Propheten Elia gegen die Baals-Religion (1. Könige 18-19). Hinter Baaldem [untergeordneten] Sonnen- und Regengott, stand jedoch die in vielen Variationen auftretende mächtige Himmelskönigin Astarte/Aschera/Ischtar. Sie beherrschte den gesamten mittelöstlichen Raum. Ihr Symbol war der Mond, zugleich ihre Waffe. Mit dem (Mond-)Bogen ging sie zwischen Himmel und Erde auf die Jagd. Darum wird die griechische Artemis bzw. die römische Diana auch als Jagdgöttin dargestellt. 
Auch im vorislamischen Arabien spielten diese Welten- und Himmelsgöttinnen eine große Rolle: Die Göttinnen in Mekka vor Mohammed


Astarte, 6. Jh. v. Chr. (Wikipedia)
Diese scheinbar verschiedenen Göttinnen sind seit der Steinzeit (ab ca. 35.000 v.Chr.) letztlich Varianten des Kultes der Großen Mutter (Magna Mater), der Urmutter und Weltgebärerin. Griechische Religionen und römische Adaptionen nahmen sie in ihr Pantheon unter verschiedenen Namen auf. Auch der Apostel Paulus machte mit ihr als Artemis unangenehme Bekanntschaft durch den Aufstand der Silberschmiede, die für die vielen Pilger Devotionalen der Muttergöttin herstellten und durch Paulus ihre Existenz in Frage gestellt sahen (Apg. 19). 

Artemis-Kybele,
Museum Selcuk-Ephesus (Wikipedia)
Kybele, römische Kopie
Kapitolinische Museen
(Wikipedia)
Das Christentum - aus dem Judentum hervorgegangen - hatte nämlich den starken Mutterkulten kaum etwas entgegenzusetzen. Die geringe Repräsentanz des göttlich Weiblichen nötigte die Christen in der Auseinandersetzung mit den "heidnischen" Kulten zur verstärkten Betonung der Jungfrau Maria. Sie hatte schließlich einen Gottessohn geboren, der nun zugleich mit dem "Vater" angebetet und verehrt werden sollte. Eine gewisse weibliche "Verstärkung" kam in den östlichen Regionen des Christentums dadurch hinzu, dass der Heilige Geist als dritte "Person" der entstehenden Trinitätslehre z.T. weiblich, nämlich als Sophia, als Weisheit Gottes verstanden wurde.
Maria als Gegenpol zu den weiblichen Gottheiten nahm traditionsgeschichtlich ihren Weg von Bethlehem und Nazareth nach Ephesus. Im Zusammenhang mit der Tradition des Johannes-Evangeliums könnte sie eine "Etappe" in Damaskus gehabt haben. Dies signalisiert u.a. die dortige Marienkirche (Mariamitische Kathedrale). Bei Ephesus, dem Zentrum des Kybelekultus, stirbt Maria der Legende nach. Dort wird bis heute das Haus der Maria als Heilige Stätte verehrt.

Haus der Mutter Maria bei Ephesus (Wikipedia)
Literatur: Theodora Jenny-Kappers:
Muttergöttin und Gottesmutter in Ephesos.
Von Artemis zu Maria.
Zürich: Daimon 1986, 199 S., Abb., Register

Inhaltsverzeichnis: hier
Die liberale römische Religionspolitik tat übrigens das ihre dazu, dass die Mutterkulte schon längst in andere Teile des Imperium Romanum gekommen waren.
Es entstand sogar ein kleines Heiligtum der Kybele im wichtigen römischen Legionslager Castrum Novaesium (= Neuss). Der sog. Blutgraben,"Fossa Sanguinis," könnte mit den Opferungen für die Göttin zu tun gehabt haben. 
Bei der kirchlichen Verehrung Mariens als Gottesgebärerin, Gottesmutter und Himmelskönigin wurden ihr zwar Altäre gewidmet, jedoch blieb sie immer der Trinität von Gottvater, Sohn und Heiligen Geist untergeordnet. Allerdings flossen und fließen in den Marienkult weltweit Traditionen der Vorgängerreligionen ein. Dies zeigt sich in der Gegenwart besonders in der Marienverehrung Lateinamerikas.

Vgl. Virgil Elizondo: Unsere Liebe Frau von Guadelupe. Evangelium für eine neue Welt.
Aus dem Englischen von Karl Pichler. Luzern: Ed. Exodus 1999, 158 S.



Marienleuchter im Dom von Wetzlar (R.K.)

Seminarmaterial:


Kleine Literaturauswahl:
  • Helgard Balz-Cochois: Inanna. Wesensbild einer unmütterlichen Göttin.
    Studien zum Verstehen fremder Religionen, Bd. 4.
    Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn 1992, 240 S., Register
  • Franz Baumer: Der Kult der Großen Mutter.
    Schauplätze einer mythischen Welt. 
    München: Langen Müller 1993, 352 S., Abb., Register
    Jacques Bonvin: Vierges Noires. La réponse vient de la Terre. Paris: Dervy 1988, 304 pp.
  • Jean Bottéro: La plus vieille religion en Mésopotamie.
    folio histoire 82. Paris: Gallimard 1998, 443 pp., index
  • Jonathan Cott: Isis and Osiris. Exploring the Goddess Myth.
    New York: Doubleday 1994, 209 pp., illustr., index
    --- Kurzkommentar: hier
  • Andreas Feldtkeller: Im Reich der syrischen Göttin.
    Eine religiös plurale Kultur als Umwelt des
    frühen Christentums.
    Studien zum Verstehen fremder Religionen, Bd. 8
    Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn 1992, 240 S., 333 S.
  • Brigitte Gronenberg: Die Götter des Zweistromlandes.
    Düsseldorf/Zürich: Patmos 2004, 290 S., Abb., Index
  • Jean Hani: La Vierge Noire et le Mystère Marial.
     Paris: Guy Trédaniel 1995, 177 pp., illustr.
  • Josef Imbach: Marienverehrung zwischen Glaube und Aberglaube. Düsseldorf: Patmos 2008, 252 S., Abb.
  • Sharukh Husain: The Goddess.
    An Illustrated Guide to the Divine Feminine.
    One Spirit Living Wisdom Library.
    London: Duncain Baird 1997, 184 pp., index
    2. Aufl. 2003
    --- Deutsch: Die Göttin. Das Matriarchat,
        Mythen und Archetypen,
        Schöpfung, Fruchtbarkeit und Überfluss.
        Köln 2001, 184 S., Abb., Register
    --- Ergänzende Informationen: hier
  • Isis-Kult: Seine religionspolitische Bedeutung im Mittelmeerraum
    (Buchrezension)
  • Christa Mulack: Die geheime Göttin im Christentum. 
  • Reihe Symbole. Stuttgart: Kreuz 1985, 246 S.
  • Karen L. King (ed.): Women and Goddess Traditions in Antiquity and Today.
    Minneapolis, MN (USA): Augsburg Fortress 1997, 450 pp., index
  • Caitlin Matthews: Sophia - Göttin der Weisheit. Aus dem Englischen von Clemens Wilhelm
    Solothurn / Düsseldorf: Walter 1993, 424 S., Index
  • Giovanni Miegge: Die Jungfrau Maria. Studie zur Geschichte der Marienlehre.
    Kirche und Konfession, Bd. 2. Göttingen: V & R 1962, 218 S., Register
  • Elisabeth Moltmann-Wendel / Hans Küng / Jürgen Moltmann (Hg.):
    Was geht uns Maria an?
    GTB 493. Gütersloher Verlagshaus 1988, 208 S. 
  • Florence Quentin: Isis l'Éternelle. Biographie d'un mythe féminin.
    Paris: A. Michel 2012, 260 pp.
  • George H. Tavard: The Thousand Faces of the Virgin Mary.
    Collegeville, MN (USA): Liturgical Press 1996, VIII, 275 pp., index
  • Marina Warner: Maria: Geburt, Triumph, Niedergang, Rückkehr eines Mythos?
    München: Trikont 1982, 483 S., Abb., Register
Reinhard Kirste

März 2017



Montag, 28. August 2017

Zur Wirkungsgeschichte des Zisterzienserordens

LVR-Landesmuseum Bonn (Hg.): Die Zisterzienser: Das Europa der Klöster.
Darmstadt: Theiss (WBG) 2017, Abb., Glossar -
--- Rezension: hier (Buch des Monats August 2017)


Klosterkirche Pontigny (Burgund)
Immo Eberl: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens.
Stuttgart: Thorbecke 2002, 616 S. ---- Neuauflage 2007: hier
In der europäischen Kulturentwicklung ist der Zisterzienser-Orden ein Phänomen. Er breitete sich als klösterliche Reformbewegung im 12. Jahrhundert geradezu rasant in ganz Europa aus. Sein entscheidender Promotor ist Bernhard von Clairvaux (ca. 1090 - 1153). Ein Blick in die deutschen Landschaften - besonders östlich der Weser - markiert eindrucksvoll, wie sich aus einer oft menschenfeindlichen Natur durch  Landkultivierung und Architektur Zivilisation entwickelte und gleichzeitig prägend wirkte. Dazu trug auch in erheblichem Maß der weibliche Zweig des Ordens bei.
Vor uns liegt nun eine Gesamtdarstellung der Ordensgeschichte; die nicht bei der Frühzeit stehen bleibt, sondern die Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart auszieht. Es ist eine ausgesprochen sorgfältig recherchierte und umfassend aufgebaute Arbeit, der man allerdings noch ein ausführliches Register gewünscht hätte, um die verschiedenen Aspekte der Ordensgeschichte und Klöster auch über "Quereinstiege" leichter zu finden als in dem nur grobe Überblicke gewährenden Inhaltsverzeichnis. Dies schiene mir umso wichtiger, als die Geschichte des Zisterzienserordens auch über Europa hinaus bedacht wird. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Ordensgeschichte im nord- und ostdeutschen Raum sowie in Osteuropa und Skandinavien noch mehr zur Sprache gekommen wäre. Vielleicht geschieht das jedoch durch die weitere Arbeit des Autors.
Zisterzienserkirche Pontigny - bewusst ohne Turm
Der Rezensent war übrigens mehrere Jahre Pfarrer in Hildesheim, zu dessen Gemeinde das ehemalige Zisterzienserkloster Marienrode gehörte.
Seit 1988 hat sich dort ein Benediktinerinnen-Konvent angesiedelt, der die alte klösterliche Tradition wieder aufgenommen hat.
Der  Autor des Bandes ist Immo Eberl, Leiter des Stadtarchivs Ellwangen/Jagst und apl. Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Tübingen, kein Ordensmitglied !
Sein Gesamtkonzept geht von den Anfängen in Frankreich und der Schlüsselrolle des Bernhard von Clairvaux Er zeigt die sich langsam aufbauenden Favoritenrolle, die der Orden bei Fürsten, Grafen und Wirtschaftsleuten bis hin zum Vatikan gewann. Dabei kommen jedoch die Beschreibungen von Spiritualität, Architektur, Kunst, Wissenschaft und Liturgie im Orden keineswegs zu kurz, ja nehmen das Hauptgewicht im vorliegenden Buch ein.
Spannend ist, wie die ersten Entwicklungsphasen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts durch andere Tendenzen bereits im Spätmittelalter und in der Reformationszeit abgelöst werden, wie aber auch innere Streitigkeiten der verschiedenen Observanzen und das sich ändernde Weltbild durch Barock, Aufklärung und Säkularisation. Es kommt schließlich zum Niedergang des Ordens und zu seiner teilweisen Auslöschung. Dem folgt erst am Ende des 19. Jahrhunderts ein langsamer Wiederaufstieg, in der die strenge Observanz (vgl. S. 499ff) letztlich die höhere Attraktivität hat, unabhängig davon, dass der Orden zu allen Zeiten gut mit den jeweils modernen Kommunikationsmitteln umzugehen wusste und weiß (Manuskriptverbreitung, Buchdruck, Internet). – Dieses Buch macht es deutlich: Der Zisterzienserorden wird auch in Zukunft zu den gesellschaftlichen Reformkräften gehören, wenn auch nicht mehr so plakativ wie im Mittelalter.


Die Rezension von Reinhard Kirste zum Buch von Immo Eberl erschien zuerst in:
Reinhard Kirste / Paul Schwarzenau / Udo Tworuschka (Hg.): Wegmarken zur Transzendenz.
Religionen im Gespräch, 
Bd. 8 (RIG 8). Balve: Zimmermann 2004, S. 458-459 


Altenberger Dom, Westfenster
Mehr zum Zisterzienerorden: hier 
  • Franz-Karl Freiherr von Linden:
    Die Zisterzienser in Europa. 

    Reise zu den schönsten Stätten mittelalterlicher Klosterkultur. 
    --- Jean-Francois LeRoux-Dhuys / Henri Gaud: Die Zisterzienser. Geschichte und Architektur. Aus dem Französischen. Potsdam: Ullmann 2013, 366 S., Abb.

    --- Jens Rüffer:
     Die Zisterzienser und ihre  Klöster.   Leben und Bauen  für Gott. 
     Darmstadt: Primus- Verlag 2007, 208 S., Abb. ---- Buchvorstellung: hier


    • Ehem. Zisterzienserkloster La Chalade (Meuse / Maas)


    Ehemaliges Zisterzienserkloster Eberbach
      Zisterzienser-Literatur im Klosterladen Eberbach
      Vgl.: Ralf Frenzel (Hg.):
      Kloster Eberbach. Geschichte  und Wein. 

      Wiesbaden: Tre Torri 2015, 240 S., Abb.
      Frankreich
      • --- M.-Anselme Dimier / Jean Porcher: Die Kunst der Zisterzienser in Frankreich.
        Aus dem Französischen von Gisela Umenhof und Karl Kolb.
        Würzburg: Zodiaque-Echter 1968, 367 S., Glossar, Abb.


      --- Pauline de PrévalUne saison au Thoronet. Carnets spirituels  --- Paris: Seuil 2015, 208 S. 

      Julie Roux (réd.): Les Cisterciens.
      Vic-en-Bigorre: MSM 1998, 2005, 225 S., Abb.

      L'aventure cistercienne débute en 1098, lorsque Robert de Molesme, Albéric et Etienne Harding, animés par la volonté d'un retour à la Règle de saint Benoît, fondent, en un lieu appelé Cistels, leur Novum Monasterium. Avec Bernard de Clairvaux, l'Ordre de Cîteaux multiplie ses fondations. Appréciés des pouvoirs religieux et politiques, grands organisateurs, ceux que l'on a appelés les moines blancs façonnent une théologie mystique originale, tout en ouvrant de nouvelles voies à l'art et à l'architecture. Aujourd'hui encore, les fils spirituels des fondateurs de l'Ordre, membres de la grande famille cistercienne, continuent à en écrire l'histoire.
      ehemaligen Universität der Zisterzienser in Paris 
      Le Collège des Bernardins     

       

      Préface: André Vingt-Trois ---
      hors série , numéro 370  (septembre 2008)










      Reinhard Kirste

      InterReligiöse Bibliothek (IRB) --- Bücher des Monats --- 2005 - 2017

       
      Kanaanäisches Alphabet, 1400 v.Chr.
      Original im Nationalmuseum Damaskus





      Bücher des Monats:
      2016 - 2013

      Januar 2016
      Michaela Sohn-Kronthaler / Willibald Hopfgartner OFM /
      Paul Zahner OFM (Hg.):
      Zwischen Gebet, Reform und sozialem Dienst.
      Franziskanisch inspirierte Frauen
      in den Umbrüchen der Zeit
      Theologie im kulturellen Dialog, Band 29
      Innsbruck-Wien: Tyrolia 2015, Personenregister

      Februar 2016
      Hermann-Josef Frisch: 
      Die Welt des Buddhismus. 
      Von Indien bis Japan. 
      Darmstadt: Theiss (WBG) 2016, 208 S., Abb., Karten

      März 2016
      Dorothea Klein (Hg.):
      "Überall ist Mittelalter". Zur Aktualität einer vergangenen Epoche
      In Verbindung mit Markus Frankl und Franz Fuchs.
      Würzburger Ringvorlesungen, Bd. 11. Würzburg: Königshausen & Neumann 205, XI, 366 S., Abb., Register
      --- ISBN 978-3-8260-5832-5 ---

      April 2016
      Ahmad Milad Karimi: HINGABE. Grundfragen 
      der systematisch-islamischen Theologie

      Freiburg/Br.: Rombach 2015, 2. korr. und überarb. Aufl., 215 S.

      Mai 2016
      Franz Gmainer-Pranzl / Eneida Jacobsen (Hg.):
      Deslocamentos - Verschiebungen theologischer Erkenntnis
      Ein ökumenisches und interkulturelles Projekt 
      Salzburger Theologische Studien 54 / interkulturell 16
      Innsbruck-Wien: Tyrolia 2016, 526 S.

      Rezension: hier  


      Juni 2016
      Franziska Metzger / Elke Pahud de Mortanges (Hg.):
      Orte und Räume des Religiösen im 19.-21. Jahrhundert 
      Paderborn: Schöningh 2016, 252 S., Abb. --- ISBN 978-3-506-77930-4 ---

      Juli 2016
      Claude-Alexandre, Comte de BONNEVAL  (1676-1747): 
      Mémoires du Comte de Bonneval, ci-devant Général d'Infanterie au service de Sa Majesté Impériale & Catholique. 
      Tome I-II + Nouveaux mémoires … 
      Contenant ce qui lui est arrivé de plus remarquable durant sont séjour en Turquie.
      3 Bde in 1 Bd. London (eig. Amsterdam): 
      Aux dépens de la Compagnie 1737/1738,
       192 S., 184 S., 191 S. (Erstausgabe)

      August 2016
      Friedrich Schorlemmer: Unsere Erde ist zu retten. 
      Haltungen, die wir jetzt brauchen.
      Freiburg u.a.: Herder 2016, 157 S.


      September 2016
      Friedhelm Hartenstein / Michael Moxter: Hermeneutik des Bilderverbots.
      Exegetische und systematisch-theologische Annäherungen.

      Forum Theologische Literaturzeitung, 26
      Leipzig. EVA 2016, 367 S., Abb.
      Rezension: hier

      Oktober 2016
      Klaus-Werner Haupt: Orient & Okzident:
      Die Faszination des Orients im langen 19. Jahrhundert
      Wiesbaden: Weimarer Verlagsgesellschaft 2015, 246 S., Abb., Personenregister
      Rezension: hier

      November 2016
      Karin Schneider-Ferber: Ritter im Exil.
      Die Geschichte der Johanniter.

      Darmstadt: WBG (Theiss) 2016, 264 S., Abb., Register
      Salzburger Theologische Studien 55 --- interkulturell 17.
      Innsbruck-Wien 2016, 199 S
      .

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      2015

      Januar 2015
      Ruth Pfau:  Leben ist andersLohnt es sich? Und wofür?
      Bilanz eines abenteuerlichen Lebens
      Freiburg u.a.: Herder 2014, 256 S.
        --- ISBN  978-3-451-33289-0 ---
       
       
       Rezension: hier

      Februar 2015
      Annette Schleinzer: Die Liebe ist unsere einzige Aufgabe.
      Das Lebenszeugnis von Madeleine Delbrel

      Ostfildern: Patmos (Schwabeneverlag) 2014, 312 S., Abb., Zeittafel
        --- ISBN  978-3-8436-0544-1 --- Rezension: hier

      März 2015
      Walter Schaupp / Wolfgang Kröll / Johann Platzer (Hg.):
      Gesundheitssorge und Spiritualität im Krankenhaus

      Theologie im kulturellen Dialog, Bd. 26. Innsbruck-Wien: Tyrolia 2014, 196 S.
        --- ISBN  978-3-7022-3290-0 ---  Rezension hier 

      April 2015
      Bärbel Beinhauer-Köhler, Mirko Roth, Bernadette Schwarz-Boenneke (Hg.):               
      Viele Religionen – ein Raum?! Analysen, Diskussionen und Konzepte.                   --- Berlin: Frank & Timme 2015, 240 S., zahlreiche Abb. ---ISBN 978-3-7329-0065-7
      --- Rezension: hier --- 

      Mai 2015
      Margot Käßmann / Konstantin Wecker (Hg.): Entrüstet euch !
      Warum Pazifismus für uns das Gebot der Stunde bleibt. 


      Texte zum Frieden.

      Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2015, 208 S.
      --- ISBN: 978-3-579-07091-9 
       --- Rezension: hier ---

      Juni  2015
      Volker Zotz: Konfuzianismus. Wiesbaden: Marix 2015
      -
      -- ISBN 978-3-7374-0975-9  --- Rezension: hier



      Juli 2015
      Karl-Josef Kuschel: Martin Buber –
      seine Herausforderung an das Christentum

      Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2015, 363 S.
      --- ISBN 978-3-579-07086-5 
      --- Rezension: hier 

      August 2015 
      Wolfgang Gantke, Vladislav Serikov (Hg.):
      Das Heilige als Problem  der gegenwärtigen Religionswissenschaft

      Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang 2015. Reihe: Theion.
      Studien zur Religionskultur - Studies in Religious Culture. Bd. 30

      --- ISBN 978-3-631-65400-2  
      --- Rezension: hier
       


       September 2015
      Harald Schwaetzer und Marie-Anne Vannier
      in Verbindung mit Johanna Hueck,
      Matthias Vollet und Kirstin Zeyer (Hg.):
      Der Bildbegriff bei Meister Eckhart und Nikolaus von Kues.

      Texte und Studien zur europäischen Geistesgeschichte, Reihe B, Band 9.
      Münster: Aschendorff 2015, 268 S., 24 Abb. im Anhang  
      --- ISBN 978-3-402-15996-5  --- Rezension: hier

       Oktober 2015
      Navid Kermani: Ungläubiges Staunen. 
      Über das Christentum

      München: C.H. Beck, bereits 2. Auflage 2015. 303 S.,
      mit 49 farbigen Abbildungen 
      --- ISBN 978-3-406-68337-4 --- 
      Rezension: hier 

      November 2015 
      Klaus Dornisch: Sagenhaftes Äthiopien.
      Archäologie - Geschichte - Religion.
      Mit einem Vorwort von S.K.H. Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate
      Darmstadt: Philipp von Zabern (WBG) 2015, 192 S., Abb., Glossar
      --- Rezension: hier

      Dezember 2015
      Mouhanad KHORCHIDE: Gott glaubt an den Menschen.
      Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus.
      Freiburg u.a.: Herder 2015, 272 S. --- Rezension: hier


      2014

      • Juli 2014
        Konstantin Wecker: Mönch und Krieger.
        Auf der Suche nach einer Welt, die es noch nicht gibt.
         Gütersloher Verlagshaus 2014, 288 S.

        --- ISBN 978-3-579-07066-7 --- Rezension: hier

         --- August 2014
        Hamid Reza Yousefi: Einführung in die Islamische Philosophie.
        Eine Geschichte des Denkens von den Anfängen
        bis zur Gegenwart.
         UTB Philosophie Nr. 4082. Paderborn: Fink 2014

        --- ISBN 978-3-8252-4082-0 --- 
        Rezension: hier
              --- September 2014
            Sasha Dehghani / Silvia Horsch (eds.):
             Martyrdom in the Modern Middle East. 

             Ex Oriente Lux, Band 14. Würzburg: Ergon 2014 

             --- ISBN 978-3-95650-030-5 --- Rezension: hier

      --- Oktober 2014
      Lama Anagarika Govinda (Birgit Zotz, Hg.):
      Initiation. 
      Vorbereitung - Praxis - Wirkung
      Luxemburg. Kairos 2014, 104 S.

      --- ISBN 978-2-919771-07-3 --- Rezension: hier

      --- November 2014
      Paul Zulehner: Mitgift. Autobiografisches anderer Art.
      Ostfildern: Schwabenverlag (Patmos) 2014, 296 S., Lebenslauf
      --- Rezension: hier


      --- Dezember 2014
      David T. Sugimoto (ed.): Transformation of a Goddess.
      Ishtar - Astarte - Aphrodite 
      Orbis Biblicus et Orientalis 263

      Fribourg (CH): Academic Press / Göttingen: V & R 2014, XIII, 234 S., Abb. Indices
      --- Rezension: hier

           2013