Montag, 28. August 2017

InterReligiöse Bibliothek (IRB) --- Bücher des Monats --- 2005 - 2017

 
Kanaanäisches Alphabet, 1400 v.Chr.
Original im Nationalmuseum Damaskus





Bücher des Monats:
2016 - 2013

Januar 2016
Michaela Sohn-Kronthaler / Willibald Hopfgartner OFM /
Paul Zahner OFM (Hg.):
Zwischen Gebet, Reform und sozialem Dienst.
Franziskanisch inspirierte Frauen
in den Umbrüchen der Zeit
Theologie im kulturellen Dialog, Band 29
Innsbruck-Wien: Tyrolia 2015, Personenregister

Februar 2016
Hermann-Josef Frisch: 
Die Welt des Buddhismus. 
Von Indien bis Japan. 
Darmstadt: Theiss (WBG) 2016, 208 S., Abb., Karten

März 2016
Dorothea Klein (Hg.):
"Überall ist Mittelalter". Zur Aktualität einer vergangenen Epoche
In Verbindung mit Markus Frankl und Franz Fuchs.
Würzburger Ringvorlesungen, Bd. 11. Würzburg: Königshausen & Neumann 205, XI, 366 S., Abb., Register
--- ISBN 978-3-8260-5832-5 ---

April 2016
Ahmad Milad Karimi: HINGABE. Grundfragen 
der systematisch-islamischen Theologie

Freiburg/Br.: Rombach 2015, 2. korr. und überarb. Aufl., 215 S.

Mai 2016
Franz Gmainer-Pranzl / Eneida Jacobsen (Hg.):
Deslocamentos - Verschiebungen theologischer Erkenntnis
Ein ökumenisches und interkulturelles Projekt 
Salzburger Theologische Studien 54 / interkulturell 16
Innsbruck-Wien: Tyrolia 2016, 526 S.

Rezension: hier  


Juni 2016
Franziska Metzger / Elke Pahud de Mortanges (Hg.):
Orte und Räume des Religiösen im 19.-21. Jahrhundert 
Paderborn: Schöningh 2016, 252 S., Abb. --- ISBN 978-3-506-77930-4 ---

Juli 2016
Claude-Alexandre, Comte de BONNEVAL  (1676-1747): 
Mémoires du Comte de Bonneval, ci-devant Général d'Infanterie au service de Sa Majesté Impériale & Catholique. 
Tome I-II + Nouveaux mémoires … 
Contenant ce qui lui est arrivé de plus remarquable durant sont séjour en Turquie.
3 Bde in 1 Bd. London (eig. Amsterdam): 
Aux dépens de la Compagnie 1737/1738,
 192 S., 184 S., 191 S. (Erstausgabe)

August 2016
Friedrich Schorlemmer: Unsere Erde ist zu retten. 
Haltungen, die wir jetzt brauchen.
Freiburg u.a.: Herder 2016, 157 S.


September 2016
Friedhelm Hartenstein / Michael Moxter: Hermeneutik des Bilderverbots.
Exegetische und systematisch-theologische Annäherungen.

Forum Theologische Literaturzeitung, 26
Leipzig. EVA 2016, 367 S., Abb.
Rezension: hier

Oktober 2016
Klaus-Werner Haupt: Orient & Okzident:
Die Faszination des Orients im langen 19. Jahrhundert
Wiesbaden: Weimarer Verlagsgesellschaft 2015, 246 S., Abb., Personenregister
Rezension: hier

November 2016
Karin Schneider-Ferber: Ritter im Exil.
Die Geschichte der Johanniter.

Darmstadt: WBG (Theiss) 2016, 264 S., Abb., Register
Salzburger Theologische Studien 55 --- interkulturell 17.
Innsbruck-Wien 2016, 199 S
.

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2015

Januar 2015
Ruth Pfau:  Leben ist andersLohnt es sich? Und wofür?
Bilanz eines abenteuerlichen Lebens
Freiburg u.a.: Herder 2014, 256 S.
  --- ISBN  978-3-451-33289-0 ---
 
 
 Rezension: hier

Februar 2015
Annette Schleinzer: Die Liebe ist unsere einzige Aufgabe.
Das Lebenszeugnis von Madeleine Delbrel

Ostfildern: Patmos (Schwabeneverlag) 2014, 312 S., Abb., Zeittafel
  --- ISBN  978-3-8436-0544-1 --- Rezension: hier

März 2015
Walter Schaupp / Wolfgang Kröll / Johann Platzer (Hg.):
Gesundheitssorge und Spiritualität im Krankenhaus

Theologie im kulturellen Dialog, Bd. 26. Innsbruck-Wien: Tyrolia 2014, 196 S.
  --- ISBN  978-3-7022-3290-0 ---  Rezension hier 

April 2015
Bärbel Beinhauer-Köhler, Mirko Roth, Bernadette Schwarz-Boenneke (Hg.):               
Viele Religionen – ein Raum?! Analysen, Diskussionen und Konzepte.                   --- Berlin: Frank & Timme 2015, 240 S., zahlreiche Abb. ---ISBN 978-3-7329-0065-7
--- Rezension: hier --- 

Mai 2015
Margot Käßmann / Konstantin Wecker (Hg.): Entrüstet euch !
Warum Pazifismus für uns das Gebot der Stunde bleibt. 


Texte zum Frieden.

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2015, 208 S.
--- ISBN: 978-3-579-07091-9 
 --- Rezension: hier ---

Juni  2015
Volker Zotz: Konfuzianismus. Wiesbaden: Marix 2015
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-- ISBN 978-3-7374-0975-9  --- Rezension: hier



Juli 2015
Karl-Josef Kuschel: Martin Buber –
seine Herausforderung an das Christentum

Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2015, 363 S.
--- ISBN 978-3-579-07086-5 
--- Rezension: hier 

August 2015 
Wolfgang Gantke, Vladislav Serikov (Hg.):
Das Heilige als Problem  der gegenwärtigen Religionswissenschaft

Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang 2015. Reihe: Theion.
Studien zur Religionskultur - Studies in Religious Culture. Bd. 30

--- ISBN 978-3-631-65400-2  
--- Rezension: hier
 


 September 2015
Harald Schwaetzer und Marie-Anne Vannier
in Verbindung mit Johanna Hueck,
Matthias Vollet und Kirstin Zeyer (Hg.):
Der Bildbegriff bei Meister Eckhart und Nikolaus von Kues.

Texte und Studien zur europäischen Geistesgeschichte, Reihe B, Band 9.
Münster: Aschendorff 2015, 268 S., 24 Abb. im Anhang  
--- ISBN 978-3-402-15996-5  --- Rezension: hier

 Oktober 2015
Navid Kermani: Ungläubiges Staunen. 
Über das Christentum

München: C.H. Beck, bereits 2. Auflage 2015. 303 S.,
mit 49 farbigen Abbildungen 
--- ISBN 978-3-406-68337-4 --- 
Rezension: hier 

November 2015 
Klaus Dornisch: Sagenhaftes Äthiopien.
Archäologie - Geschichte - Religion.
Mit einem Vorwort von S.K.H. Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate
Darmstadt: Philipp von Zabern (WBG) 2015, 192 S., Abb., Glossar
--- Rezension: hier

Dezember 2015
Mouhanad KHORCHIDE: Gott glaubt an den Menschen.
Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus.
Freiburg u.a.: Herder 2015, 272 S. --- Rezension: hier


2014

  • Juli 2014
    Konstantin Wecker: Mönch und Krieger.
    Auf der Suche nach einer Welt, die es noch nicht gibt.
     Gütersloher Verlagshaus 2014, 288 S.

    --- ISBN 978-3-579-07066-7 --- Rezension: hier

     --- August 2014
    Hamid Reza Yousefi: Einführung in die Islamische Philosophie.
    Eine Geschichte des Denkens von den Anfängen
    bis zur Gegenwart.
     UTB Philosophie Nr. 4082. Paderborn: Fink 2014

    --- ISBN 978-3-8252-4082-0 --- 
    Rezension: hier
        --- September 2014
      Sasha Dehghani / Silvia Horsch (eds.):
       Martyrdom in the Modern Middle East. 

       Ex Oriente Lux, Band 14. Würzburg: Ergon 2014 

       --- ISBN 978-3-95650-030-5 --- Rezension: hier

--- Oktober 2014
Lama Anagarika Govinda (Birgit Zotz, Hg.):
Initiation. 
Vorbereitung - Praxis - Wirkung
Luxemburg. Kairos 2014, 104 S.

--- ISBN 978-2-919771-07-3 --- Rezension: hier

--- November 2014
Paul Zulehner: Mitgift. Autobiografisches anderer Art.
Ostfildern: Schwabenverlag (Patmos) 2014, 296 S., Lebenslauf
--- Rezension: hier


--- Dezember 2014
David T. Sugimoto (ed.): Transformation of a Goddess.
Ishtar - Astarte - Aphrodite 
Orbis Biblicus et Orientalis 263

Fribourg (CH): Academic Press / Göttingen: V & R 2014, XIII, 234 S., Abb. Indices
--- Rezension: hier

       2013



          

      Freitag, 11. August 2017

      "Martin Luther - Der Anschlag" in Bad Hersfeld: Durchbrüche und Dunkelseiten eines Reformators

      Programmheft der Bad Hersfelder Festspiele
      Dieter Wedels Multivisions-Aufführung "Luther - Der Anschlag" bei den Bad Hersfelder Festspielen 2017 zeigt sich als faszinierend-nachdenkliche und kirchenkritische Aufführung. Es ist zugleich eine Anfrage an den Hype um das  sog. Reformationsjubiläum. Historisches und Legendarisches  und gut Erfundenes vermischen sich dramatisch in dieser Darstellung. 

      Hier zeigen sich die langen Schatten eines Giganten, der mit seinen Lehren, Predigten und der genialen Bibelübersetzung ins Deutsche das mittelalterliche Europa wesentlich mit verändert hat. Die romanische Stiftskirchen-Ruine bietet dazu eine hervorragende Kulisse.

      Wedels eigene Textvorlage nimmt die Luther-Dramen von John Osborne (1962) und John von Düffel (2016) auf. Dazu kommen Motive und Texte von August Strindberg, Stefan Zweig und G.B. Shaw. Die originalen eingeblendeten und einbezogen Texte von Martin Luther beziehen sich hauptsächlich  auf Luthers Judenfeindschaft, Türkenablehnung und extremer Intoleranz gegenüber den Anführern und Unterstützern der Bauernkriege (z.B. Thomas Müntzer und Ulrich von Hutten) sowie gegen seine eigenen ehemaligen Mitstreiter - besonders extrem gegen Andreas Bodenstein, genannt Karlstadt (weil er aus Karlstadt am Main stammte).

      Die Aufführung spiegelt eine brisante Zeitenwende, deren Folgen immer wieder in aktuellen Bezügen - besonders durch die Filmsequenzen auf den Leinwänden optisch verdeutlicht werden. Dort findet gewissermaßen eine heutige Begegnung mit dem damaligen Luther statt - durch Interviews und Talkrundenversuche.
      Wedel selbst hatte sich bereits am 16.11.2016 ausführlich zu seinem neuen Projekt geäußert:
      Der gesamte Text (vom 16.11.16) und Aufführungsfotos: hier 
      Schlosskirche Wittenberg
      Tür mit den 95 Thesen


      Zur Uraufführung schrieb die FAZ (26.06.2017):"In seiner Collage Luther - der Anschlag zeigt Dieter Wedel ..., dass der Reformator kein Gutmensch war"  ---  Bericht: hier 

      Den teilweise aus dem Fernsehen bekannten Schauspielern gelingt es hervorragend, das Anliegen des Stücks zu verdeutlichen. Das gilt nicht nur für den vierfachen Luther: gespielt von Christian Nickel als Reformator und als Wutbürger,  von Janina Stopper als der Verzweifelte und von Maximilian Pulst als
      der Überhebliche
       
      Auch alle anderen Schauspieler die in den filmischen Einspielungen auftretenden Moderatoren Mareile Höppner und Jan Hofer hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Ihnen allen gelingt es im Spiel, die Vergangenheit der Reformation in ihrer gesellschaftlichen Durchbruchskraft, aber auch in ihrer Problematik lebendig werden zu lassen.




      SZENENFOLGE
      1. PROLOG
      Aktualisierende Besinnung:
      "Die verhängnisvolle Flamme des religiösen Wahns ist noch immer nicht erloschen" (S. 13)

      2. DER GARTEN VOR EINEM WIRTSHAUS
      Einige der Reformationsakteure versuchen, sich ein Bild von Martin Luher zu machen.



      3. KLOSTERKIRCHE  
      Luther im strengen Orden der Augustiner Eremiten, seine Angst,
      verbunden mit teuflischen Versuchungen und maßloser Verzweiflung.



      Generalvikar Johann von Staupitz,
      Luther (der Überhebliche), hier als Büßer und die Teufelin als Verführerin

      © Probenfoto - K. Levebvre, Bad Hersfelder Festspiele




















      4. VOR DEM ABORT
      Die Zweifel angesichts der bevorstehenden Priesterweihe - zugleich ein Unterleibsproblem ...


      Das ehemalige Schwarze Kloster - Luthers Wohnhaus in Wittenberg
      mit dem Turm = Luthers Mönchszelle (Lutherhaus /
      Wikipedia)

      5. DAS KLOSTER-REFEKTORIUM
      Die Auseinandersetzung mit Hans Luder, dem Vater Martin Luthers- die Problematik:  ---- Wie kriege ich einen gnädigen Gott?
      "Ihr wolltet, dass ich Latein lerne, dass ich Rechtsgelehrter werde. Ihr wolltet weiter nichts, als dass ich Euch rechtfertige. Das kann ich aber nicht, und das werde ich auch nicht. Ich vermag ja nicht einmal, mich selbst zu rechtfertigen" (S. 31).



      Der sog. Tetzelkasten in der Nikolai-Kirche Jüterbog











      6. MARKTPLATZ 
      Der Dominikanerprediger Johannes Tetzel organisierte faszinierend den päpstlichen Ablass für Sündenstrafen, indem er sog. Ablassbriefe verkaufte und das Geld in einer großen Truhe sammelte.

      7.  SCHLOSSKIRCHE ZU WITTENBERG
      Der  (legendarische) Anschlag der 95 Thesen als "Zündfunken für die Reformation" (S. 41)
      und die beginnende Auseinandersetzung mit Karlstadt.



      Luther, der Reformator
      © Probenfoto - K. Levebvre, Bad Hersfelder Festspiele

      8. EINE WALDLICHTUNG
      Papst Leo X., Papstlegat Cajetan, der Fugger-Vertreter Zink und Tetzel sowie

      einige andere diskutieren über Martin Luther als Gefahr für die Kirche.


      Luther (der Überhebliche)
      im Chorraum der Stiftsruine

      © Probenfoto - K. Levebvre, Bad Hersfelder Festspiele


      9. EINE LANDSTRASSE
      Luther (der Überhebliche) als Volksheld und seine glühenden Anhänger - ein scheinbarer Triumph.


      10. EIN GROSSER SAAL IM FUGGERHAUS
      Auseinandersetzung mit dem Papstlegaten, Kardinal Cajetan in Augsburg. Luther soll widerrrufen.

      11. EINE SONNIGE WALDLICHTUNG
      Papst Leo X., Cajetan und einige andere überlegen, wie man Luther zum Schweigen bringen kann:
      Gegenbild
      (Film): Bann-Androhungs-Bulle, die Luther und seine Freunde verbrennen (10.12.2020).
      Aktualisierend: 
      Bücherverbrennungen, Niederbrennen von Synagogen im Nationalsozialismus.




      12. MALER- und DRUCKERWERKSTATT von LUCAS CRANACH
      Schwerpunkte sind die (Liebes-)Begegnung der Katharina von Bora mit dem (von Syphilis zerfressenen) Ritter Ulrich von Hutten sowie die Verdeutlichung der vier Luthertypisierungen, schließlich eine multimediale Hinführung zum Reichstag von Worms (17./18. April 1521).

      13. DER KURFÜRSTLICHE PALAST ZU WORMS 
      Die Freunde Luthers in Sorge um den Ausgang des Verfahrens vor Kaiser Karl V.
      Nach der Bedenkzeit kein Widerruf durch Luther! 



      Cover des Buches: Dresden: VEB Kunst 1989 

      14. AUF DER WARTBURG
      Der von seinem Kurfürsten "gekidnappte" Luther in der Auseinandersetzung mit dem Teufel
      und die zunehmenden reformatorischen Aufstände in Wittenberg sowie im ganzen Land.


      15. SCHLACHTFELD
      Die entsetzliche Niederlage der ausgebeuteten, aufständischen Bauern und Kleinbürger in der Schlacht bei Frankenhausen (1525). 
      Die Teufelin:
      "Noch lassen sie sich von dir beeindrucken, Martin. Aber du hast sie enttäuscht, als du ihnen empfohlen hast, sich einer ungerechten Obrigkeit zu beugen" (S. 106)

      Andreas Bodenstein,
       genannt Karlstadt:
      Von der Abthuung der Bilder 1522
      Seite des Exemplars
      aus der Bayerischen Staatsbibliothek





      16. WITTENBERG
      Die Heirat Martin Luthers ausgerechnet zu dieser Zeit mit Katharina von Bora
      und die brutale Ausweisung von Karlstadt, seinem ehemaligen Mitstreiter:
      Theologische Differenzen - Luther lässt jegliche Barmherzigkeit vermissen - Absolutheitsanspruch? 


      17. EIN TALK-SHOW-STUDIO
      Pannen bei einer Generalprobe zu einer Talkshow,
      Aktualisierungen und Kritik an der Ev. Kirche während des Nationalsozialismus.
      Wenn Luther vom Denkmal in Worms stiege, wären wieder Religionskriege die Folge?


      18. Rom-Petersdom
      Kardinal Cajetan und Zink, der Vertreter des Bankhauses Fugger.
      "Wenn wir mal persönliche Gefühle außer acht lassen, so müssen wir doch anerkennen, dass dieser Luther, als Eure wildgewordenen Bauern in die Barbarei zurückfielen
      und eine Welt des Blutes und der Zerstörung hinterließen,
      im entscheidenden Augenblick auf der richtigen Seite stand (Cajetan, S.116) .


      19. IM SCHWARZEN KLOSTER (Wittenberg) 
      Eine Art resümierendes Tischgespräch mit den Weggefährten, Freundinnen und Freunden, während Katharina Luther nicht nur Geldsorgen hat, sondern auch  die gemeinsame Tochter Magdalena stirbt. Zurück bleibt am Schluss ein verzweifelter Luther ...


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      Das Textbuch zum Stück: 
      Martin Luther - Der Anschlag. Für die Bad Hersfelder Festspiele geschrieben von Dieter Wedel. Mitarbeit: Hans Joachim Ruckhäberle und Joern Hinkel. Bad Hersfeld: Ott-Verlag 2017, 130 S., Abb.,
      Besetzungsliste der Premiere


      Hersfeld - zum Historischen:
      Martin Luther erreichte am 30. April 1521, von Worms kommend, die Stadt Hersfeld. Beim Reichstag in Worms war gegen ihn der Kirchenbann und die Reichsacht verhängt worden. 
      Er war bis 3. Mai 1521 persönlicher Gast des Abts im Kloster und predigte am 1. Mai vor dem Konvent in der Stiftskirche!
      Drei Tage später wurde er auf die Wartburg "entführt" ...

      Bericht im Ev. Gemeindeblatt für Württemberg Nr. 35/2016: hier.






      Cover des Buches:
      Göttingen: Siebenstern - V & R 1966
      mit einem Stich der Stadt Wittenberg von 1546
      CC